MidiOX Benutzeroberfläche

  1. Midiox starten
  2. Öffnen des Midi In und Midi Out Fensters
  3. Festlegen des Midi Input bzw. des Midi Output
  4. Anzeige in Hexadezimal
  5. Aktivieren der Midi SysEx Datenverarbeitung
  6. Öffnen des SysEx Fensters
  7. Konfigurieren der SysEx Funktionen
  8. Laden des SysEx Files  (für Update)
  9. Senden der SysEX Daten (Update)


1) Midiox starten





Wenn Midiox das erste Mal gestartet wird, sind normalerweise noch keine Fenster geöffnet (wie oben im Bild ) bzw. sind einige Optionen noch nicht wie gewünscht voreingestellt.  Dies sollte nun geschehen:

Am Besten ist jeweils das Anzeigefenster für eingehende Mididaten (vom Midi In des Computers empfangene) bzw. ausgehende Mididaten (vom Midiox an den Midiout geleitete)  geöffnet.

Dazu werden die In - Out Fenster geöffnet  bzw. die Anzeigefenster mit den Midiports des verwendeten Midiinterfaces 'verbunden' - also dort, wo anschliessend die Midileitungen vom d3c angeschlossenen werden.

Zahlenwerte werden bei Computern und speziell im Falle von Midi und SysEx-Daten oft im sogenannten Hexadezimalformat behandelt/angezeigt.
Da alle folgenden Screenshots in diesem Datenformat aufgenommen wurden, empfiehlt es sich diese Darstellungsweise auch zu wählen.

Neben dem Input / Output Monitor Fenster und der Darstellung / Behandlung von 'normalen' Mididaten existiert noch ein drittes Fenster bzw. ein Midiox Modus, der die sogenannten SysEx Daten behandelt.
Da dieser für die Updatezwecke benötigt wird, muss die SysExdatenverarbeitung erst einmal aktiviert  und dann das spezielle Fenster geöffnet werden,


2) Öffnen des Midi In  und Midi Out Fensters





 






3) Festlegen des Midi Input bzw. des Midi Output






Festlegen des Midiports bzw. Mididevices - also, der Hardwareport, an dem das externe Gerät (d3c) angeschlossen wird.



Wenn es sich um den Midiport des 'Soundkarte' (heutzutage oftmals ein eingebauter Chip/Funktion) handelt, wird dieser meistens mit  MPU-401 bezeichnet. Abweichende davon kann natürlich im konkreten Fall der Port anders benannt sein.

4) Anzeige in Hexadezimal


Anzeige der Werte in Hexadezimal


5) Aktivieren der Midi  SysEx Datenverarbeitung



Im Options Menu oder aber am zugehörigen Icon muss unbedingt 'Pass SysEx' bzw. beim Icon die symbolischen Verbindungsleitungen aktiviert sein, ansonsten kann keine SYSEX Datenverarbeitung erfolgen und das nun folgende Aufrufen des SysEx- Fensters kann nicht durchgeführt werden, da der Aufruf gesperrt ist.



Falsch
 
                              



Richtig




6) Öffnen des SysEx Fensters










Für die Verarbeitung / Aussenden von SysEx Daten existiert ein eigenes Dialogfenster mit speziellen Optionen / Menüpunkten.

7) Konfigurieren der SysEx  Funktion



Menü: Sysex->Configure wählen


Über den Menüpunkt SysEx - Configure werden wichtige Einstellungen vorgenommen.
Diese müssen auf jeden Fall vor einem d3c Update vorgenommen werden.
Das Programm merkt sich diese jedoch, sodass sie nur einmal eingegeben werden müssen.


Low Level Output Buffer auf Size:2048 Num:16 und Delay After F7 aktiviert auf 5000 Milliseconds


Der Output Buffer sollte mehrfach vorhanden (Num) und mit einem relativ grossen Wert (Size) ausgestattet sein.
Diese Einstellung ist momentan zwar noch relativ unkritisch, wird aber evenutell noch einmal wichtig, im Hinblick eines SysEx Transfers über die USB Midi Schnittstelle. Auf die exakten Werte wird in dem Falle jedoch nochmals genau eingegangen.

Absolut wichtig ist jedoch jetzt schon der Delay After F7 Wert.
Das ist die Zeit, die Midiox bei kompletten Dumps (_ALL) zwischen den einzelnen Datenpaketen ( _01 - _07 etc. ) wartet, bevor ein neues gesendet wird. Und somit dem empfangenden Gerät (d3c) genug Zeit gibt, die Daten ins den Flashspeicher einzuprogrammieren.
5000 Milisekunden (= 5 Sekunden) ist das absolute Minimum, empfohlen wird aber eher ein Wert von 6000-7000, mit dem man auf jeden Fall auf der sicheren Seite ist.
Wird dieser Wert nicht (richtig) eingestellt, so ist ein Misslingen eines Komplett- Updates (_ALL) praktisch vorprogrammiert.

Der Wert ist jedoch nicht relevant, wenn der Nutzer die Datenpakete einzeln ( _01 - _07) absendet, dann ist er selbst für die Einhaltung der Wartezeit (kann  an der Blinkanzeige beim Update abgelesen werden) verantwortlich.

8) Laden des SysEx Files   (für Update)




Über den Menüpunkt - Command Windows -  Load File können  nun Sysex Datenpakete in das SysEx Fenster geladen und dort angezeigt werden.




Dazu öffnet man mit der File-Dialog Box den Pfad des entpackten Updates, wo sich unter anderem sogenannte SYX Dateien befinden, welche Midiox nun laden und verarbeiten kann und eben die entsprechenden SysEx Daten enthalten.

Die durchnummerierten Syx Dateien enthalten jeweils immer nur einen Teil / Datenpaket des kompletten Updates und müssen daher in Folge nacheinander ALLE an das Gerät (d3c) gesendet werden. Ansonsten ist das Update nicht vollständig.
Dafür kann man hierbei selbst zwischen den einzelnen Paketen lange genug warten, bis der Speicher beschrieben ist bzw. an der Blinkanzeige in Ruhe ablesen, ob der Teilupdate erfolgreich war.

Die Syx Datei, die im Filenamen ein _ALL enthält ist die Summe aus allen einzelnen Teilpaketen, enthält also alle Einzel SysEx Datenpakete _01 - 07 etc. hintereinander. Die entsprechende Wartezeit zwischen den Datenpaketen muss vom Programm das man für den Sendevorgagn benutzt, in diesem Falle Midiox, generiert werden, da in einer Syx Datei keinerlei Zeitinformationen enhalten sind / sein können.

 

9) Senden der SysEx  Daten (Update)





Nach dem Laden der Sys Datei wird diese nicht gleich automatisch von Midiox versendet, sondern dieser Vorgang muss nun noch extra über den Menüpunkt Send Sysex aktiviert werden.
 


Beim Transfer werden jeweils, wenn ein komplettes Teilpaket versendet ist, dessen Daten im Midi Out Fenster angezeigt.



d3c antwortet da jeweils mit einem Aftertouch Event, wenn es das Paket erkannt und empfangen hat.
Dies lässt sich sehr schön im Midi In Fenster beobachten (dazu muss antürlich auch der Midiout von d3c mit Midi in des Computers / Midiox verbunden sein.)
In der Liesmich-Datei des Updatepaketes bzw. in den detalierten Updateinformationen auf der Webseite z.b. für Version V1.0 ist die  'richtige' Aftertouchantwort dokumentiert. Wobei der Aftertouchwert der richtigen Checksumme des Paketes entspricht.
Zahlenangaben in hexadezimal  (D0 bedeutet eben Aftertouch auf Kanal 1) - abweichende Aftertouchwerte/Kanäle  zeigen einen Fehler an.



Letzte Änderung  18.04.06